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DJ-Glossar · Sound & Effekte

Trans (Gate)

Auch: Trans, Trans-Effekt, Gate-Effekt, Beat-Gate, Stutter-Gate

Trans schaltet das Signal im Takt rhythmisch stumm und wieder an, etwa auf Achteln oder Sechzehnteln. So klingt ein Track wie zerhackt.

von · 2 Min. Lesezeit

OriginalTrans 1/8 BeatBeat 1Beat 2hell = hörbar · dunkel = stummJe ein Achtel-Beat hörbar und ein Achtel-Beat stumm, exakt im Raster
Der Trans-Effekt schaltet den Track im Takt stumm und wieder an, hier in Achtel-Beats. (eigene Illustration)

Trans ist ein Beat-Effekt, der das Signal im Takt rhythmisch ein- und ausschaltet. Bei 1/8 Beat wird der Track zum Beispiel in schnelle Stücke zerhackt, bei 1/2 Beat entsteht ein stotternder Rhythmus. Der Name ist eine Anspielung auf den Transformer-Scratch, bei dem Scratch-DJs denselben Effekt mit dem Crossfader von Hand erzeugen.

So funktioniert Trans

Ein Trans-Effekt ist ein Gate, das durch das Tempo gesteuert wird: Er öffnet und schließt die Lautstärke in festen Notenwerten. Du wählst den Rhythmus in Beats, die Software rechnet ihn aus der BPM um. Ein zweiter Parameter regelt meist die Tiefe, also ob das Signal komplett verschwindet oder nur leiser wird.

WertWirkung
1/16 Beatschnelles Flattern, fast wie ein Tremolo
1/8 Beattreibendes Zerhacken
1/4 bis 1/2 Beatdeutlicher Stotterrhythmus
1 BeatTrack nur auf jedem Schlag kurz hörbar

Wichtig ist das richtig erkannte Tempo und ein sauberes Beatgrid: Nur dann sitzen die Schnitte genau auf den Schlägen. Stimmt das Raster nicht, schneidet der Effekt neben den Takt, und das klingt nach Aussetzer statt nach Absicht.

Schaltet den Ton rhythmisch an und aus – ein Gate im Takt der Musik.

1/4 Beat
100 %
124 BPM
Wechsle zwischen den Notenwerten und regle die Tiefe – so klingt der Track zerhackt.

Einsatz im DJ-Set

Trans ist ein Effekt für kurze Momente. Typisch sind ein oder zwei Takte vor dem Drop, ein Akzent am Ende einer Phrase oder das rhythmische Ausblenden eines Tracks. Bei einer geringeren Tiefe wird der Track nicht stumm, sondern pumpt nur – das wirkt subtiler und lässt sich länger halten.

Trans und der Transformer-Scratch klingen ähnlich, entstehen aber unterschiedlich: Der Effekt schneidet mechanisch exakt im Raster, der Scratch-DJ mit dem Crossfader von Hand und mit eigenem Timing. Mehr dazu unter Transformer Scratch.

Du findest Trans in den Beat-FX vieler Clubmixer und in nahezu jeder DJ-Software. Wer ihn ohne Mixer-Effekt nachbauen will, kann einen kurzen Loop Roll mit dem Kanalfader kombinieren.

Häufige Fragen zu Trans (Gate)

Was ist der Trans-Effekt?

Trans ist ein tempogekoppelter Effekt, der das Signal rhythmisch stumm und wieder laut schaltet, zum Beispiel auf jeder Achtelnote. Der Track klingt dadurch zerhackt. DJs setzen ihn kurz vor dem Drop oder am Ende einer Phrase ein. Der Name spielt auf den Transformer-Scratch an, der ähnlich klingt.

Was ist der Unterschied zwischen Trans und Gate?

Trans ist eine Form von Gate. Ein klassisches Noise-Gate schließt automatisch, wenn das Signal leise wird, und unterdrückt so Rauschen. Der Trans-Effekt öffnet und schließt dagegen unabhängig vom Signal stur im Takt, gesteuert durch das Tempo. Deshalb heißt er manchmal auch Beat-Gate.

Warum klingt mein Trans-Effekt unsauber?

Meist stimmt das Beatgrid oder das erkannte Tempo nicht. Der Effekt schneidet dann neben die Schläge und klingt nach Aussetzer. Prüf in der DJ-Software, ob das Raster auf den Bassdrums liegt, und korrigiere es bei Bedarf. Bei Clubmixern muss außerdem die Tempoerkennung des Mixers das richtige Tempo anzeigen.

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