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DJ-Glossar

EQ

Auch: Equalizer, Equaliser, Klangregelung, 3-Band-EQ, Kill-EQ

Der EQ (Equalizer) am DJ-Mixer regelt Höhen, Mitten und Bässe pro Kanal – damit gestaltest du Übergänge, ohne dass sich zwei Tracks gegenseitig zumatschen.

Der EQ oder Equalizer regelt einzelne Frequenzbereiche eines Kanals. An DJ-Mixern und Controllern ist meist ein 3-Band-EQ verbaut: Höhen (High), Mitten (Mid) und Bässe (Low). Manche Mixer haben vier Bänder und teilen die Mitten zusätzlich auf.

Wofür DJs den EQ nutzen

Der EQ ist beim Mixen weniger zum „Schönklingen“ da, sondern vor allem für Übergänge. Laufen zwei Tracks gleichzeitig mit vollem Bass, überlagern sich die Bassdrums und Basslines – das klingt schnell matschig und kann die Anlage überfordern. Deshalb nimmst du beim Übergang den Bass eines Tracks raus und tauschst ihn dann gegen den des anderen. Diese Technik heißt Bass-Swap.

Cut statt Boost

  • Absenken ist sicherer als Anheben: Ein EQ-Regler über der Mittelstellung macht das Signal lauter und kann es übersteuern.
  • Kill-EQ: Manche Mixer schneiden ein Band bei Linksanschlag (fast) komplett weg. Andere senken nur stark ab – das hörst du deutlich beim Übergang.
  • Mittelstellung als Ausgangspunkt: Steht alles auf „12 Uhr“, klingt der Track so, wie er produziert wurde.

Tipp: Wenn ein Track zu leise wirkt, dreh nicht am EQ, sondern am Gain. Und übe EQ-Übergänge mit dem langen Blend, bei dem du die Bänder Schritt für Schritt tauschst.

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