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Denon DJ

Die Ursprünge der Marke Denon werden häufig auf das Jahr 1910 datiert, als in Japan die Plattenfirma Nippon Chikuonki Shokai entstand. Der Name Denon leitet sich von Nippon Denki Onkyo ab, einem der Vorgängerunternehmen; über viele Jahrzehnte war Denon eine Marke von Nippon Columbia und stand vor allem für Studio- und HiFi-Technik.

Bekannt für

  • Standalone-DJ-Systeme der Prime-Serie (Prime 4, Prime Go)
  • Media-Player SC5000/SC6000 und Clubmixer X1800/X1850
  • Betriebssystem und Software Engine DJ
  • Integrierte Lichtsteuerung über SoundSwitch
  • Frühe Doppel-CD-Player für DJs wie der DN-2000F

Geschichte

Im DJ-Bereich machte sich Denon Anfang der 1990er-Jahre mit Doppel-CD-Playern für das 19-Zoll-Rack einen Namen. Der DN-2000F mit separater Bedieneinheit, Jogwheel und Pitch-Fader gehörte zu den ersten Geräten, mit denen DJs CDs ähnlich präzise mixen konnten wie Platten, und war in vielen Clubs verbreitet, bevor sich Tabletop-Player durchsetzten.

2001 wurde Denon von Nippon Columbia abgespalten und 2002 mit Marantz zur D&M Holdings zusammengeführt. Im April 2014 übernahm der US-Konzern inMusic – zu dem bereits Numark, Akai Professional und M-Audio gehörten – die Profi-Marken Denon DJ, Denon Professional und Marantz Professional; die HiFi-Sparte von Denon blieb bei D&M. Seitdem sind Denon DJ und die Consumer-Marke Denon getrennte Unternehmen.

Unter inMusic startete Denon DJ im Januar 2017 auf der NAMM Show die Prime-Serie mit dem Media-Player SC5000, dem Clubmixer X1800 und dem Turntable VL12. Der SC5000 lief mit eigenem Betriebssystem und konnte Musik direkt am Gerät analysieren; die dazugehörige Software Engine Prime verwaltete die Bibliothek. 2018 übernahm Denon DJ zudem SoundSwitch, eine Software zur automatischen Lichtsteuerung.

Es folgten 2019 das Vierdeck-Standalone-System Prime 4, im Januar 2020 die Player SC6000/SC6000M mit 10,1-Zoll-Touchscreen samt Mixer X1850 sowie der akkubetriebene Prime Go. Mit Engine DJ 2.0 wurde die Software im Oktober 2021 umbenannt und um Ableton Link sowie integrierte Lichtsteuerung erweitert. Im September 2026 erschien mit dem Prime 4 G2 eine neue Generation des Standalone-Flaggschiffs mit druckempfindlichen MPCe-Pads, Stems und DMX-Steuerung.

Heute gehört Denon DJ neben Numark und Rane zu den DJ-Marken von inMusic mit Sitz in Cumberland (Rhode Island). Die Marke positioniert sich vor allem über Standalone-Systeme mit Engine DJ als Alternative zum Pioneer-DJ-/rekordbox-Ökosystem; im Mai 2026 kündigte inMusic zudem die Übernahme von Native Instruments an.

Denon DJ Standalone DJ-Systeme

Denon DJ DJ-Controller

Denon DJ DJ-Player

Denon DJ DJ-Mixer

Kompatible DJ-Software

Mit diesen Programmen arbeitet Denon DJ-Hardware zusammen.

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