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DJ-Übergang · Turntable-Tricks · Profi

Scratch-In

Der erste Schlag des neuen Tracks wird rhythmisch über den alten gescratcht, dann läuft er los.

Schwierigkeit
Profi
Dauer
1–2 Takte
Du brauchst
Plattenspieler oder Jogwheel, Crossfader, Cue-Punkt
Auch genannt
Scratch-Übergang, Baby-Scratch-Intro

Scratch-In im Übergangs-Labor

Takt 1 von 8 · Schlag 1 · 92.0 BPM

Deck A · Hip-Hop

Hook Kick · Drums · Bass · Melodie

Deck B · Hip-Hop (zweiter Track)

Hook Kick · Drums · Bass · Melodie

Scratch

Lautstärke (Kanalfader)

Deck A Deck B EffekteWellenform: Original-Wellenform des Tracks, unabhängig von Fader, EQ und Effekten, kräftige Farbe = Bass · Gestrichelte Blöcke: Teil des Tracks ohne alle Spuren · Klick in die Zeitleiste springt dorthin

Mixer bei Takt 1

Deck A

Hip-Hop

92.0 BPM · Hook

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Deck B

Hip-Hop

92.0 BPM · bereit (Cue)

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Schritt für Schritt

Klangbeispiele aus selbst synthetisierten Loops, ohne Samples. Echte Tracks haben mehr Details. Den Bass-Tausch hörst du am besten mit Kopfhörern oder Boxen mit Tiefgang.

So funktioniert der Übergang

Beim Scratch-In kündigst du den neuen Track mit einem Scratch an. Sein erster Schlag, meist eine Kick, ein Stab oder ein Vocal-Sample, steht auf dem Cue-Punkt. Im letzten Takt des alten Tracks schiebst du diesen Schlag rhythmisch vor und zurück. Auf der Eins lässt du ihn laufen und ziehst den alten Track mit dem Crossfader weg.

Die einfachste Technik ist der Baby Scratch: vor und zurück im Takt, ohne Crossfader-Bewegung. Fortgeschrittene kombinieren ihn mit Cuts am Crossfader (Chirps, Transformer). Der Scratch-In stammt aus dem Hip-Hop-DJing und ist dort Teil der Handschrift vieler DJs.

Einsatz im Set

Für energiegeladene Wechsel in Hip-Hop- und Open-Format-Sets, für den ersten Track eines Sets und immer dann, wenn du die Crowd auf den nächsten Song vorbereiten willst.

Passende Genres

Herkunft und Heimat ist Hip-Hop. Auch im Reggaeton, Drum & Bass und Open Format verbreitet. In Techno, Trance und Hardstyle kaum zu finden.

Typische Fehler und Tipps

Typische Fehler

  • Scratch nicht im Takt: Das Vor und Zurück muss zum Beat des alten Tracks passen.
  • Zu langer Scratch: Nach einem Takt will die Crowd den Song hören.
  • Cue-Punkt nicht auf dem Transienten: Statt eines knackigen Scratch kommt ein Wischen.

Tipps aus der Praxis

  • Übe den Baby Scratch zuerst ohne Musik, dann zu einem langsamen Beat um 90 BPM.
  • Ein markantes Element (Kick, Stab, Vocal-Shout) am Anfang des Tracks scratcht sich am besten.
  • Crossfader-Kurve auf „scharf“ stellen, wenn du mit Cuts arbeitest.

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