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DJ-Übergang · Filter und Effekte · Einsteiger

Echo-Out

Auf dem letzten Schlag läuft der alte Track in ein Echo hinein und klingt aus, während der neue sauber einsetzt.

Schwierigkeit
Einsteiger
Dauer
1–2 Takte
Du brauchst
Beat-FX Echo, Play/Pause oder Fader
Auch genannt
Echo-Freeze, Delay-Out

Echo-Out im Übergangs-Labor

Takt 1 von 12 · Schlag 1 · 132.0 BPM

Deck A · Techno

Hauptteil Kick · Drums · Bass · Melodie

Deck B · Hardtechno

Hauptteil Kick · Drums · Bass · Melodie

Echo an

Lautstärke (Kanalfader)

EffekteEcho A

Tempo132–150 BPM

Deck A Deck B EffekteWellenform: Original-Wellenform des Tracks, unabhängig von Fader, EQ und Effekten, kräftige Farbe = Bass · Gestrichelte Blöcke: Teil des Tracks ohne alle Spuren · Klick in die Zeitleiste springt dorthin

Mixer bei Takt 1

Deck A

Techno

132.0 BPM · Hauptteil

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Deck B

Hardtechno

150.0 BPM · bereit (Cue)

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Schritt für Schritt

Klangbeispiele aus selbst synthetisierten Loops, ohne Samples. Echte Tracks haben mehr Details. Den Bass-Tausch hörst du am besten mit Kopfhörern oder Boxen mit Tiefgang.

So funktioniert der Übergang

Der Echo-Out ist der Notausgang, den jeder DJ kennen sollte, und gleichzeitig ein Stilmittel. Kurz vor dem Ende einer Phrase schaltest du das Echo ein und stoppst den alten Track oder ziehst seinen Fader zu. Was bleibt, sind die Wiederholungen des letzten Schlags, die rhythmisch ausklingen. Auf der Eins der neuen Phrase setzt der neue Track ein.

Weil sich die Tracks nicht überlagern, braucht der Echo-Out kein Beatmatching: Tempo, Genre und Tonart dürfen komplett verschieden sein. Das Echo füllt die Lücke und lässt den Bruch gewollt klingen. Auf Pioneer-DJ-Mixern liegt das Echo in den Beat-FX, viele Controller haben es als Effekt-Taste.

Einsatz im Set

Bei Genre- und Tempowechseln, am Ende eines Sets, wenn ein Track kein Outro hat, und als Rettung, wenn ein Blend auseinanderläuft. Auch Live-Acts und Open-Format-DJs nutzen ihn ständig, weil er in jeder Situation funktioniert.

Passende Genres

Unverzichtbar im Hip-Hop, Reggaeton und Open Format, wo Tracks oft unvermittelt enden. In House, Techno und Trance gilt er als bewusster Bruch, etwa vor einem Tempowechsel. In Hardstyle und Drum & Bass bereitet er gerne einen Cut auf den Drop vor.

Typische Fehler und Tipps

Typische Fehler

  • Echo zu spät eingeschaltet: Dann wiederholt sich nicht der letzte Schlag, sondern ein Teil davon.
  • Fader vor dem Effekt zugezogen: Bei manchen Mixern ist dann auch das Echo weg.
  • Zu lange Echo-Fahne: Der neue Track muss sich gegen die Wiederholungen durchsetzen.

Tipps aus der Praxis

  • Ein halber oder ganzer Beat klingt am natürlichsten. Mit einem 3/4-Beat entsteht ein synkopierter Effekt.
  • Beim Echo-Out auf den Low-EQ des alten Tracks verzichten: Die Wiederholungen tragen dann noch Bass, das klingt voller.
  • Probier, wo bei deinem Mixer das Echo sitzt: vor oder hinter dem Kanalfader. Davon hängt ab, ob du stoppst oder den Fader ziehst.

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