So funktioniert der Übergang
Beim Acapella-Übergang läuft der Gesang des neuen Tracks schon, bevor sein Beat einsetzt. Über das Instrumental des alten Tracks legst du die Acapella des neuen. Die Crowd hört eine bekannte Stimme auf einem anderen Beat, eine Art Live-Mashup. Auf der Eins einer Phrase kommt dann das Instrumental des neuen Tracks dazu, mit Bass-Swap, und der alte verschwindet.
Dafür brauchst du Acapella- und Instrumental-Versionen deiner Tracks, die viele DJ-Pools anbieten. Alternativ trennen aktuelle DJ-Programme Gesang und Beat per Stems in Echtzeit. Damit es harmonisch klingt, müssen die Tonarten von Acapella und Instrumental zusammenpassen.
Einsatz im Set
Für Übergänge mit Wiedererkennungswert in Open-Format-, House- und Hip-Hop-Sets. Auch um einen Song anzukündigen, den die Crowd mitsingen soll.
Passende Genres
Stark verbreitet in House, Hip-Hop und Open Format, wo Gesang im Mittelpunkt steht. Mit Stems inzwischen auch in Techno und Drum & Bass. Im Psytrance mit seinen meist instrumentalen Tracks praktisch nicht.
- HouseStandard
- Hip-HopStandard
- Open Format & ChartsStandard
- Deep Housepasst gut
- Technopasst gut
- Trancepasst gut
- Drum & Basspasst gut
- Reggaeton & Latinpasst gut
- Afro Housepasst gut
- Hardtechnogelegentlich
- Dubstepgelegentlich
- Hardstylegelegentlich
- Psytranceeher nicht
Typische Fehler und Tipps
Typische Fehler
- Tonarten passen nicht: Die Stimme klingt über dem fremden Instrumental schief.
- Zwei Gesangsspuren gleichzeitig: Acapella über einen Track, der selbst Gesang hat.
- Acapella nicht auf die Phrase gesetzt: Die Zeilen enden mitten im Takt.
Tipps aus der Praxis
- Mit Stems kannst du jeden Track kurzfristig zur Acapella machen: Drums und Bass weg, nur Vocals.
- Kurze, bekannte Hooks wirken stärker als ganze Strophen.
- Gain der Acapella etwas niedriger halten, Stimmen setzen sich bei gleicher Anzeige lauter durch.
Ähnliche Übergänge
- FortgeschrittenHarmonischer ÜbergangZwei Tracks in passenden Tonarten verschmelzen, statt sich zu reiben. Das Camelot-Rad zeigt, welche Tonarten zusammenpassen.
- EinsteigerLanger BlendZwei Tracks laufen über 16 bis 32 Takte gemeinsam, der neue übernimmt Schritt für Schritt Höhen, Mitten und Bass.
- EinsteigerBass-SwapDer klassische EQ-Übergang: Beide Tracks laufen kurz zusammen, auf einer Eins wechselt der Bass die Seite.