Zum Inhalt springen

DJ-Übergang · Turntable-Tricks · Einsteiger

Spinback

Der alte Track wird rückwärts gedreht und rauscht aus, auf der nächsten Eins startet der neue.

Schwierigkeit
Einsteiger
Dauer
ein Schlag
Du brauchst
Plattenteller oder Jogwheel (Vinyl-Modus), Cue-Punkt
Auch genannt
Backspin, Rewind

Spinback im Übergangs-Labor

Takt 1 von 8 · Schlag 1 · 92.0 BPM

Deck A · Hip-Hop

Hook Kick · Drums · Bass · Melodie

Deck B · Reggaeton & Latin

Hook Kick · Drums · Bass · Melodie

Spinback

Lautstärke (Kanalfader)

Tempo92–96 BPM

Deck A Deck B EffekteWellenform: Original-Wellenform des Tracks, unabhängig von Fader, EQ und Effekten, kräftige Farbe = Bass · Gestrichelte Blöcke: Teil des Tracks ohne alle Spuren · Klick in die Zeitleiste springt dorthin

Mixer bei Takt 1

Deck A

Hip-Hop

92.0 BPM · Hook

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Deck B

Reggaeton & Latin

96.0 BPM · bereit (Cue)

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Schritt für Schritt

Klangbeispiele aus selbst synthetisierten Loops, ohne Samples. Echte Tracks haben mehr Details. Den Bass-Tausch hörst du am besten mit Kopfhörern oder Boxen mit Tiefgang.

So funktioniert der Übergang

Beim Spinback drehst du den laufenden Track mit der Hand rückwärts: Plattenteller oder Jogwheel bekommen einen kräftigen Schwung gegen die Laufrichtung, der Track rauscht zurück und bremst aus. Auf der nächsten Eins startet der neue Track. Der Effekt ist laut, auffällig und sofort erkennbar.

Ursprünglich kommt der Trick aus dem Reggae und Dancehall: Wenn die Crowd einen Track feiert, ruft sie „Rewind!“, und der Selector dreht die Platte zurück und spielt sie noch einmal von vorn. Im Drum & Bass und Jungle ist der Rewind bis heute ein Ritual. Auf Controllern muss der Vinyl-Modus aktiv sein, damit das Jogwheel den Track bewegen kann.

Einsatz im Set

Für Genre- und Tempowechsel mit Ansage, für Rewinds, wenn ein Track besonders gut ankommt, und für Partys, bei denen Show wichtiger ist als Flow.

Passende Genres

Klassiker in Hip-Hop, Reggaeton, Dancehall und Open Format. Im Drum & Bass als Rewind ein fester Bestandteil der Kultur. In House, Techno und Trance wirkt der Spinback dagegen fast immer fehl am Platz.

Typische Fehler und Tipps

Typische Fehler

  • Zu sanft gedreht: Der Track leiert, statt zu rauschen.
  • Der neue Track startet nicht auf der Eins: Die Pause nach dem Spinback ist zu lang.
  • Vinyl-Modus am Controller aus: Das Jogwheel verstellt dann nur das Tempo.

Tipps aus der Praxis

  • Den Spinback auf dem letzten Schlag der Phrase starten, dann passt die Pause automatisch.
  • Viele Mixer haben einen Backspin-Effekt, falls du ohne Plattenteller arbeitest.
  • Sparsam einsetzen: Ein Spinback pro Stunde wirkt, fünf nerven.

Ähnliche Übergänge

Alle 20 Übergänge im Überblick