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DJ-Übergang · Loops und Track-Aufbau · Fortgeschritten

Drop-Swap

Statt des zweiten Drops vom alten Track kommt der Drop des neuen: gleicher Moment, neue Energie.

Schwierigkeit
Fortgeschritten
Dauer
8–16 Takte
Du brauchst
Kanalfader, Filter, Phrasing
Auch genannt
Drop-Tausch, Switch-Up

Drop-Swap im Übergangs-Labor

Takt 1 von 20 · Schlag 1 · 174.0 BPM

Deck A · Drum & Bass

Drop Kick · Drums · Bass · Melodie

Deck B · Drum & Bass (zweiter Track)

Build-up Drums · Melodie

Drop Kick · Drums · Bass · Melodie

Lautstärke (Kanalfader)

Filteroben Hochpass, unten Tiefpass

Deck A Deck B EffekteWellenform: Original-Wellenform des Tracks, unabhängig von Fader, EQ und Effekten, kräftige Farbe = Bass · Gestrichelte Blöcke: Teil des Tracks ohne alle Spuren · Klick in die Zeitleiste springt dorthin

Mixer bei Takt 1

Deck A

Drum & Bass

174.0 BPM · Drop

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Deck B

Drum & Bass

174.0 BPM · bereit (Cue)

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Schritt für Schritt

Klangbeispiele aus selbst synthetisierten Loops, ohne Samples. Echte Tracks haben mehr Details. Den Bass-Tausch hörst du am besten mit Kopfhörern oder Boxen mit Tiefgang.

So funktioniert der Übergang

Viele Tracks im Drum & Bass, Dubstep oder Hardstyle bestehen aus Build-up, Drop, Breakdown, zweitem Build-up und zweitem Drop. Beim Drop-Swap spielst du den zweiten Drop nicht aus. Stattdessen läuft der Build-up des neuen Tracks über den alten, und genau dort, wo der alte seinen zweiten Drop hätte, kommt der Drop des neuen.

Für die Crowd fühlt sich das an wie ein besonders guter Track: Spannung, Entladung, nur eben mit einem neuen Drop statt einer Wiederholung. So entstehen die schnellen Sets, für die Drum-&-Bass- und Dubstep-DJs bekannt sind, oft mit Wechseln alle ein bis zwei Minuten.

Einsatz im Set

Wenn du Energie hochhalten und Tracks schneller wechseln willst. Typisch ist der Wechsel nach dem ersten Drop eines Tracks. Wichtig ist, dass die Phrasen exakt übereinander liegen.

Passende Genres

Standard im Drum & Bass, Dubstep und Hardstyle. In Trance und Hardtechno ebenfalls üblich. Im House und Techno, wo es selten klassische Drops gibt, kommt er seltener vor.

Typische Fehler und Tipps

Typische Fehler

  • Build-up des neuen Tracks startet eine Phrase zu früh oder zu spät: Der Drop sitzt nicht auf der Eins.
  • Zu viel vom neuen Build-up: Zwei Snare-Rolls übereinander klingen chaotisch.
  • Der alte Track wird nicht hart genug weggenommen: Seine Kick stolpert in den neuen Drop.

Tipps aus der Praxis

  • Setze Hot Cues auf den Beginn jedes Build-ups, dann startest du den neuen Track auf die Phrase genau.
  • Halte den Build-up mit Hochpass schlank, bis der Drop kommt.
  • Den alten Track auf der Eins mit dem Crossfader wegschneiden, nicht langsam ausblenden.

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