So funktioniert der Übergang
Beim Breakdown in Breakdown laufen beide Tracks gleichzeitig in ihrem ruhigsten Teil. Der alte Track geht in den Breakdown, und genau auf dieser Eins startest du den neuen Track direkt an seinem Breakdown, nicht am Intro. Für ein paar Takte liegen die Flächen, Akkorde und Melodien beider Tracks übereinander. Kick und Bass fehlen in beiden, deshalb gibt es nichts, was rumpeln oder galoppieren könnte.
Danach blendest du den alten Track aus, und der Breakdown des neuen läuft weiter auf seinen Drop zu. Für die Tanzfläche fühlt es sich an wie ein einziger, langer Breakdown, der in einem neuen Drop endet. Der Übergang überspringt das Intro des neuen Tracks und hält die Spannung oben. Weil nur Harmonien übereinanderliegen, entscheidet hier die Tonart über alles: Die beiden Breakdowns müssen nach dem Camelot-Rad zusammenpassen.
Einsatz im Set
In der Peak Time, wenn der nächste Track sofort mit seinem Höhepunkt kommen soll, und bei Tracks mit langen, melodischen Breakdowns. Gut auch, wenn der alte Track einen schwachen zweiten Drop hat: Du ersetzt ihn durch einen stärkeren. Im Unterschied zum Breakdown-Mix läuft der neue Track nicht mit Beat-Intro, sondern ebenfalls im Breakdown.
Passende Genres
Zuhause in Trance und Hardstyle, wo Breakdowns lang, melodisch und der emotionale Kern jedes Tracks sind. In Psytrance, Deep House und Afro House passt er bei Tracks mit ausgeprägten Flächen. In Hip-Hop, Reggaeton und Hardtechno fehlen solche Breakdowns meist.
- TranceStandard
- HardstyleStandard
- Deep Housepasst gut
- Psytrancepasst gut
- Afro Housepasst gut
- Housegelegentlich
- Technogelegentlich
- Drum & Bassgelegentlich
- Dubstepgelegentlich
- Open Format & Chartsgelegentlich
- Hardtechnoeher nicht
- Hip-Hopeher nicht
- Reggaeton & Latineher nicht
Typische Fehler und Tipps
Typische Fehler
- Tonarten passen nicht: Ohne Kick und Bass hört man jede Reibung zwischen den Akkorden sofort.
- Breakdowns unterschiedlich lang: Der Drop des neuen Tracks kommt, bevor der alte ausgeblendet ist.
- Zwei Melodien mit Gesang übereinander: Statt Verschmelzen entsteht Chaos.
Tipps aus der Praxis
- Setz in jedem Track einen Memory Cue auf den Beginn des Breakdowns und notiere seine Länge in Takten.
- Nimm beim Start von B mit dem Mid-EQ etwas Melodie aus einem der beiden Tracks, wenn es zu voll wird.
- Den alten Track spätestens zwei Takte vor dem Drop ganz raus, damit der Drop sauber wirkt.
Ähnliche Übergänge
- FortgeschrittenBreakdown-MixIm Breakdown des alten Tracks fallen Kick und Bass weg. Genau dort übernimmt der Beat des neuen Tracks.
- FortgeschrittenHarmonischer ÜbergangZwei Tracks in passenden Tonarten verschmelzen, statt sich zu reiben. Das Camelot-Rad zeigt, welche Tonarten zusammenpassen.
- FortgeschrittenDrop-SwapStatt des zweiten Drops vom alten Track kommt der Drop des neuen: gleicher Moment, neue Energie.