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DJ-Übergang · Loops und Track-Aufbau · Fortgeschritten

Breakdown in Breakdown

Beide Tracks sind gleichzeitig im Breakdown: Die Flächen verschmelzen, und statt des alten Drops kommt der Drop des neuen.

Schwierigkeit
Fortgeschritten
Dauer
8–16 Takte
Du brauchst
Memory Cues auf den Breakdowns, Passende Tonarten, Kanalfader
Auch genannt
Breakdown-zu-Breakdown, Breakdown-Swap

Breakdown in Breakdown im Übergangs-Labor

Takt 1 von 24 · Schlag 1 · 138.0 BPM

Deck A · Trance

Hauptteil Kick · Drums · Bass · Melodie

Breakdown Drums · Melodie

Deck B · Trance (zweiter Track)

Breakdown Drums · Melodie

Drop Kick · Drums · Bass · Melodie

Lautstärke (Kanalfader)

Deck A Deck B EffekteWellenform: Original-Wellenform des Tracks, unabhängig von Fader, EQ und Effekten, kräftige Farbe = Bass · Gestrichelte Blöcke: Teil des Tracks ohne alle Spuren · Klick in die Zeitleiste springt dorthin

Mixer bei Takt 1

Deck A

Trance

138.0 BPM · Hauptteil

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Deck B

Trance

138.0 BPM · bereit (Cue)

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Schritt für Schritt

Klangbeispiele aus selbst synthetisierten Loops, ohne Samples. Echte Tracks haben mehr Details. Den Bass-Tausch hörst du am besten mit Kopfhörern oder Boxen mit Tiefgang.

So funktioniert der Übergang

Beim Breakdown in Breakdown laufen beide Tracks gleichzeitig in ihrem ruhigsten Teil. Der alte Track geht in den Breakdown, und genau auf dieser Eins startest du den neuen Track direkt an seinem Breakdown, nicht am Intro. Für ein paar Takte liegen die Flächen, Akkorde und Melodien beider Tracks übereinander. Kick und Bass fehlen in beiden, deshalb gibt es nichts, was rumpeln oder galoppieren könnte.

Danach blendest du den alten Track aus, und der Breakdown des neuen läuft weiter auf seinen Drop zu. Für die Tanzfläche fühlt es sich an wie ein einziger, langer Breakdown, der in einem neuen Drop endet. Der Übergang überspringt das Intro des neuen Tracks und hält die Spannung oben. Weil nur Harmonien übereinanderliegen, entscheidet hier die Tonart über alles: Die beiden Breakdowns müssen nach dem Camelot-Rad zusammenpassen.

Einsatz im Set

In der Peak Time, wenn der nächste Track sofort mit seinem Höhepunkt kommen soll, und bei Tracks mit langen, melodischen Breakdowns. Gut auch, wenn der alte Track einen schwachen zweiten Drop hat: Du ersetzt ihn durch einen stärkeren. Im Unterschied zum Breakdown-Mix läuft der neue Track nicht mit Beat-Intro, sondern ebenfalls im Breakdown.

Passende Genres

Zuhause in Trance und Hardstyle, wo Breakdowns lang, melodisch und der emotionale Kern jedes Tracks sind. In Psytrance, Deep House und Afro House passt er bei Tracks mit ausgeprägten Flächen. In Hip-Hop, Reggaeton und Hardtechno fehlen solche Breakdowns meist.

Typische Fehler und Tipps

Typische Fehler

  • Tonarten passen nicht: Ohne Kick und Bass hört man jede Reibung zwischen den Akkorden sofort.
  • Breakdowns unterschiedlich lang: Der Drop des neuen Tracks kommt, bevor der alte ausgeblendet ist.
  • Zwei Melodien mit Gesang übereinander: Statt Verschmelzen entsteht Chaos.

Tipps aus der Praxis

  • Setz in jedem Track einen Memory Cue auf den Beginn des Breakdowns und notiere seine Länge in Takten.
  • Nimm beim Start von B mit dem Mid-EQ etwas Melodie aus einem der beiden Tracks, wenn es zu voll wird.
  • Den alten Track spätestens zwei Takte vor dem Drop ganz raus, damit der Drop sauber wirkt.

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