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Tool

Beat-Maker: Beats online bauen

Setz Kicks, Snares und Hi-Hats, schreib eine Bassline und leg Akkorde darüber. Der Loop läuft, während du baust. Mit Vorlagen für 12 Genres, Download als WAV und Link zum Teilen.

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Länge

Klick auf einen Schritt setzt oder löscht einen Schlag. Bei Bass, Melodie und Akkorden öffnet er die Notenauswahl.

So funktioniert der Beat-Maker

  1. Vorlage laden oder leer anfangen: Die Genre-Vorlagen sind dieselben Loops wie im Kapitel Genres im Vergleich.
  2. Drums setzen: Ein Klick auf einen Schritt setzt oder löscht einen Schlag. Vier Schritte sind ein Viertel.
  3. Bass, Melodie und Akkorde: Ein Klick öffnet die Notenauswahl. Sie zeigt nur Töne der gewählten Tonart, Akkorde heißen nach ihrem Grundton.
  4. Feinschliff: Tempo, Swing, Lautstärke und Stummschaltung pro Spur, Instrument per Auswahlfeld wechseln.
  5. Teilen oder exportieren: Link kopieren oder acht Takte als WAV-Datei laden.

Die wichtigsten Drum-Muster

Four-on-the-floor
Kick auf jedem Viertel (Schritt 1, 5, 9, 13), Clap auf 2 und 4, offene Hi-Hat dazwischen. Basis von House, Techno und Trance.
Breakbeat
Kick und Snare im Wechsel mit Verschiebungen, etwa Kick auf 1 und 11, Snare auf 5 und 13. Grundlage von Drum & Bass und Breaks.
Halftime
Snare nur auf Schritt 9, also der Drei: Der Beat wirkt halb so schnell wie sein Tempo. Typisch für Dubstep und Trap.
Dembow
Kick auf jedem Viertel, Snare auf Schritt 4, 7, 12 und 15. Der Rhythmus von Reggaeton.

Wer auflegt, profitiert vom Bauen: Wenn du weißt, wie ein Groove aufgebaut ist, hörst du Phrasen und Breakdowns schneller und planst bessere Übergänge. Das Tempo eines fertigen Tracks misst die Track-Analyse.

Fragen zum Beat-Maker

Wie baue ich einen Beat?

Starte mit der Kick: Für House und Techno setzt du sie auf jeden vierten Schritt (1, 5, 9, 13), das ist der Four-on-the-floor. Dann Clap oder Snare auf Schritt 5 und 13, also auf die Zählzeiten 2 und 4. Hi-Hats zwischen die Kicks geben Schwung. Danach kommt eine Bassline, die die Lücken zwischen den Kicks füllt.

Was ist ein Step-Sequencer?

Ein Step-Sequencer teilt einen Takt in 16 gleich lange Schritte, also Sechzehntelnoten. Jeder Schritt einer Spur ist an oder aus. So arbeiten klassische Drumcomputer wie die Roland TR-808 und TR-909, mit denen House, Techno und Hip-Hop entstanden sind.

Kann ich meinen Beat speichern?

Ja, auf zwei Wegen: „Link teilen“ packt den ganzen Beat in die Adresse, wer den Link öffnet, hört genau deinen Beat. „Als WAV laden“ erzeugt eine Audiodatei mit acht Takten, die du in DJ-Software oder einer DAW weiterverwenden kannst. Gespeichert wird nichts auf unserem Server.

Darf ich die Beats verwenden?

Ja. Alle Klänge werden in deinem Browser synthetisiert, es gibt keine Samples von Dritten. Was du baust, gehört dir und darf auch in eigenen Produktionen und Sets landen.

Was bewirkt Swing?

Swing verzögert jeden zweiten Sechzehntel-Schritt ein wenig. Der Groove wirkt dadurch lockerer und menschlicher, typisch für House, Garage und Hip-Hop. Bei Techno und Trance bleibt Swing meist auf null.

Was ist der Unterschied zwischen Moll und Dur?

Moll klingt dunkler und melancholischer, Dur heller und fröhlicher. In elektronischer Clubmusik dominiert Moll. Die Notenauswahl zeigt nur die Töne der gewählten Tonart, so klingt jede Melodie stimmig.