Tool
Track-Analyse: BPM, Tonart und Beatgrid
Zieh eine Audiodatei hinein und sieh, was DJ-Software beim Analysieren herausfindet: Tempo, Tonart mit Camelot-Code, Beatgrid, Wellenform und Lautheit. Alles läuft in deinem Browser, nichts wird hochgeladen.
Was die Analyse zeigt
- BPM
- Das Tempo in Schlägen pro Minute, auf zwei Nachkommastellen. Grundlage für Beatmatching und Sync.
- Tonart und Camelot
- Die Tonart des Tracks und ihr Camelot-Code, dazu die Tonarten, die sich harmonisch dazu mischen lassen.
- Beatgrid
- Wo jeder Schlag und jede Eins liegt. Zahlen über der Wellenform zählen die Takte, Linien in der Übersicht markieren 16er-Phrasen.
- Farbige Wellenform
- Wie in rekordbox oder Serato: Bass orange, Mitten violett, Höhen blau. So erkennst du Kicks, Breakdowns und Drops auf einen Blick.
- Lautheit
- Integrierte Lautheit in LUFS und der Spitzenpegel in dBFS: Wie laut ist der Track gemastert?
- Player mit Metronom
- Hör den Track mit Klicks auf jedem Schlag und prüfe, ob das Grid sitzt.
So funktioniert die Erkennung
Tempo: Das Tool zerlegt den Track in kurze Abschnitte von etwa zehn Millisekunden und misst, wo neue Klänge einsetzen (Onsets): Kicks, Snares, Akkordanschläge. Wiederholt sich dieses Muster in einem festen Abstand, ist das der Beat. Eine Autokorrelation findet die Kandidaten, danach wird ein Raster aus Schlägen so lange gegen den ganzen Track verschoben und gestreckt, bis es am besten passt. Daraus entstehen BPM und Beatgrid.
Die Eins: Phrasen beginnen auf dem ersten Schlag eines Takts. Dort ändert sich die Energie am stärksten, etwa wenn Kick oder Bass einsetzen. Das Tool sucht den Schlag, an dem solche Wechsel am häufigsten passieren.
Tonart: Ein Chromagramm zählt, wie stark jeder der zwölf Halbtöne über den ganzen Track klingt. Dieses Profil wird mit den typischen Profilen aller 24 Dur- und Molltonarten verglichen.
Wenn du das Tempo lieber selbst bestimmst, hilft der BPM-Tapper. Wie du mit Tempo, Phrasen und Tonarten Übergänge baust, zeigen die DJ-Übergänge mit Hörbeispielen.
Fragen zur Track-Analyse
Wird meine Datei hochgeladen?
Nein. Dekodierung und Analyse laufen komplett in deinem Browser. Die Datei verlässt deinen Rechner nicht und wird nirgends gespeichert. Lädst du die Seite neu, ist sie weg.
Wie genau ist die BPM-Erkennung?
Bei Clubmusik mit festem Tempo wie House, Techno oder Trance liegt sie meist exakt auf dem Wert, mit dem der Track produziert wurde. Bei Hip-Hop mit Swing und synkopierten Rhythmen kann die Analyse das halbe oder doppelte Tempo erwischen oder bei Dembow-Rhythmen auf drei Viertel des Tempos landen. Dafür gibt es die Knöpfe ÷2 und ×2 und das Eingabefeld.
Wie wird die Tonart bestimmt?
Aus dem ganzen Track wird ein Chromagramm berechnet: wie stark jeder der zwölf Halbtöne vorkommt. Dieses Profil wird mit typischen Dur- und Moll-Profilen verglichen. Die beste Übereinstimmung ist die Tonart, die zweitbeste zeigen wir als Alternative an. Bei Tracks ohne klare Harmonie, etwa reinen Drum-Tracks, ist das Ergebnis unsicher.
Was bedeutet der Camelot-Code?
Das Camelot-Rad ordnet die 24 Tonarten wie eine Uhr: Zahlen von 1 bis 12, A steht für Moll, B für Dur. Tracks mit gleicher Zahl oder benachbarten Zahlen und gleichem Buchstaben lassen sich harmonisch mischen. So siehst du ohne Musiktheorie, welche Tracks zusammenpassen.
Was sagt der LUFS-Wert?
LUFS misst die empfundene Lautheit über den ganzen Track. Aktuelle Club-Tracks liegen oft zwischen −9 und −6 LUFS, ältere oder dynamischere Produktionen deutlich darunter. Unterscheiden sich zwei Tracks um mehrere LUFS, musst du beim Mischen am Gain-Regler nachhelfen.
Warum stimmt das Beatgrid nicht ganz?
Die Analyse geht von einem festen Tempo aus, wie es in elektronischer Musik üblich ist. Live gespielte Musik oder Tracks mit Tempowechseln passen nicht auf ein starres Raster. Mit dem Metronom hörst du, ob das Grid sitzt, und verschiebst es bei Bedarf in 10-ms-Schritten oder setzt die Eins neu.
Welche Dateiformate werden unterstützt?
Alles, was dein Browser abspielen kann: MP3, WAV, AIFF und AAC/M4A überall, FLAC und OGG in fast allen aktuellen Browsern. Dateien bis 150 MB und 30 Minuten Länge.