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DJ-Übergang · Loops und Track-Aufbau · Einsteiger

Loop-Übergang

Ein Loop verlängert ein zu kurzes Outro, damit der neue Track in Ruhe hereinkommen kann.

Schwierigkeit
Einsteiger
Dauer
8–32 Takte
Du brauchst
Loop-Funktion, Low-EQ
Auch genannt
Outro-Loop, Loop-Mix

Loop-Übergang im Übergangs-Labor

Takt 1 von 20 · Schlag 1 · 124.0 BPM

Deck A · House

Hauptteil Kick · Drums · Bass · Melodie

Outro Kick · Drums · Bass

Outro im Loop Kick · Drums · Bass

Deck B · House (zweiter Track)

Intro Kick · Drums

Hauptteil Kick · Drums · Bass · Melodie

Loop 4 Takte

Lautstärke (Kanalfader)

Bass (Low-EQ)

Deck A Deck B EffekteWellenform: Original-Wellenform des Tracks, unabhängig von Fader, EQ und Effekten, kräftige Farbe = Bass · Gestrichelte Blöcke: Teil des Tracks ohne alle Spuren · Klick in die Zeitleiste springt dorthin

Mixer bei Takt 1

Deck A

House

124.0 BPM · Hauptteil

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Deck B

House

124.0 BPM · bereit (Cue)

High
Mid
Low
Filter
Fader
EchoHall

Schritt für Schritt

Klangbeispiele aus selbst synthetisierten Loops, ohne Samples. Echte Tracks haben mehr Details. Den Bass-Tausch hörst du am besten mit Kopfhörern oder Boxen mit Tiefgang.

So funktioniert der Übergang

Viele Tracks haben ein Outro, das für einen ruhigen Blend zu kurz ist: acht Takte Beat, dann Ende. Mit einem Loop verlängerst du es beliebig. Du setzt auf der Eins einer Phrase einen Loop über vier oder acht Takte (16 oder 32 Beats), und der alte Track wiederholt diesen Abschnitt so lange, bis der neue Track sauber übernommen hat.

Wichtig ist die Länge: Ein Loop über ganze Phrasen klingt natürlich, weil sich Clubmusik ohnehin in Blöcken von 4 und 8 Takten wiederholt. Ein Loop über einen halben Takt oder krumme Längen fällt sofort auf. Auch Intros lassen sich so verlängern, wenn der neue Track zu früh Gesang oder Bass bringt.

Einsatz im Set

Wenn Intro oder Outro für deinen geplanten Übergang zu kurz sind, wenn du mehr Zeit zum Beatmatching brauchst oder einen Abschnitt ohne Gesang und Bass verlängern willst. Auch zum Üben ideal: Ein Loop gibt dir Zeit, ohne dass der Track davonläuft.

Passende Genres

Überall, wo mit Intros und Outros gemischt wird: House, Techno, Trance. Im Open Format ist der Loop oft die einzige Möglichkeit, Radio-Edits ohne lange Intros überhaupt zu blenden. Bei Dubstep und Hip-Hop wird er seltener gebraucht, weil dort eher geschnitten wird.

Typische Fehler und Tipps

Typische Fehler

  • Loop nicht auf der Eins gesetzt: Der Track springt mitten im Takt zurück.
  • Loop über einen Abschnitt mit Gesang oder Crash-Becken: Die Wiederholung fällt sofort auf.
  • Loop vergessen und den Track weiter abspielen: Er läuft endlos im Kreis.

Tipps aus der Praxis

  • Mit Quantize an rastet der Loop automatisch auf dem Beatgrid ein.
  • Lös den Loop erst, wenn der alte Track nicht mehr zu hören ist.
  • Im Slip-Modus läuft der Track im Hintergrund weiter und setzt nach dem Loop an der richtigen Stelle fort.

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